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SEPTEMBER 2011

Im Rahmen der 25. Niedersächsischen Musiktage werden Chöre und Bläsergruppen,
Perkussionisten u. v. m. aus Hannover und Umgebung das Großprojekt ‘Das Spiel hat 90 Minuten
in der AWD Arena von Hannover 96 auftreten. Die Musikerinnen und Musiker werden Teil einer
Raummusik, die vom Komponisten Benjamin Scheuer für ca. 500 Bläser und Sänger komponiert wird.
Benjamin Scheuer sagt zu seiner Komposition: ‘In dem Stück für das Stadion versuche ich, eine
Entdeckungsreise durch die enormen Möglichkeiten zu machen, die ein so großer Raum wie das
Fußballstadion von Hannover 96 für eine speziell angepasste Komposition bietet. Ausgehend vom
Spielfeld breitet sich der Klang nach und nach über das ganze Stadion aus‘.

Die Uraufführung ist einmalig und am 22. September 2011 in der AWD Arena von Hannover 96 zu erleben.

Das Festival wird veranstaltet von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung in Zusammenarbeit mit den

Sparkassen in Niedersachsen und örtlichen Mitveranstaltern.

Auch im Jubiläumsjahr des Festivals ist der NDR Medienpartner der Niedersächsischen Musiktage. Durch
Reportagen, Konzertübertragungen, Hintergrundberichte und Nachrichten in den Hörfunkprogrammen
NDR
Kultur und NDR 1 Niedersachsen sowie im NDR Fernsehen bei Hallo Niedersachsen wird das Ereignis
landesweit und darüber hinaus in ganz Norddeutschland verbreitet.

 

 

Die Skepsis weicht schnell dem Erfolg
Seit 30 Jahren leitet Heike Spangenberg den Gesangverein Concordia Hiddestorf von 1878


In ihrem Wohnzimmer bereitet Heike Spangenberg
die Noten für die nächste Chorprobe vor. (Osterwald)

Durch einen Zufall kommt Heike Spangenberg 1981 zum Gesangverein Concordia Hiddestorf: Neben ihrem Instrumentalpädagogikstudium
an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover ist sie Organistin in der Hiddestorfer Nikolaikirche. Die dortige Kreiskantorin erzählt ihr,
dass der Chor eine neue Leitung sucht. Sie wird gefragt, ob sie nicht Lust hätte, diese Position einzunehmen. Sie hat – und übernimmt mit 26 Jahren
die Leitung der rund 30 Mitglieder, von denen der Großteil älter ist als sie. Anfangs habe Skepsis geherrscht, ob sie ihrer Aufgabe gerecht werden kann.
„Ich war jung, eine Frau und hatte noch wenig Erfahrung, was Gott sei Dank aber außer mir keiner wusste“, erzählt die 56-Jährige und lacht sympathisch.
Die Skepsis wich schnell, als das erste Konzert unter ihrer Leitung am Maifeiertag 1981 ein Erfolg wurde. Seitdem hat sie mit dem auf mittlerweile
35 Mitglieder angewachsenen Chor ein breites, abwechslungsreiches Repertoire erarbeitet und zur Aufführung gebracht. „Mir war immer wichtig, dass für
jeden Zuhörer, Sänger und auch für mich etwas dabei ist, damit es nicht langweilig wird,“ erzählt Spangenberg. Langweilig war es die vergangenen 30 Jahre
beim besten Willen nicht: Neben dem gemischten Chor „ConVoices“ leitet die studierte Kirchenmusikerin den zehnköpfigen Männerchor „ConCantores“
und den Kinderchor der Concordia, die „Confettis“, mit rund 30 Kindern. Zudem betreibt sie in Hiddestorf eine Musikschule im Ein-Frau-Betrieb, gibt dort
Blockflöten-, Klavier- und Keyboardunterricht. Und sie singt selbst mit anderen Chorleitern in einem Projektchor des Dachverbandes Niedersachsen-Bremen.
 „Das ist eine schöne Ergänzung zu meiner eigenen Chorleitertätigkeit“, sagt Spangenberg. Die hat ihr während der gesamten Zeit immer Spaß gemacht.
„Wir sind eine tolle Gemeinschaft, die auch über die Proben hinaus gut funktioniert.“ Für sich selbst hat sie die wohl engstmögliche Verbindung zum Chor geschaffen:
Sie hat ein Chormitglied geheiratet. Mit ihrem Mann ist sie mittlerweile seit 25 Jahren verheirate – fast solange wie mit Concordia Hiddestorf. Am 6. Januar wird
Spangenberg für ihre langjährige Chorleitertätigkeit geehrt. Und auch das nächste Projekt steht an: ein Kindermusical mit dem Titel „Der kleine Kerl vom anderen Stern“,
das im April aufgeführt wird. Ans Aufhören denkt Spangenberg zurzeit noch nicht. „Vielleicht in vier Jahren, wenn ich 60 bin,“ sagt sie und dann lacht sie wieder.
 „Aber vielleicht mache ich auch solange weiter, bis ich die Arme nicht mehr heben kann.“

                                                          von julia osterwald Hiddestorf.

 

 

Gesangverein Concordia zu Gast in Isernhagen

Am Samstag den 11.Dezember um 18:15 sang " Concordia Hiddestorf " gemeinsam mit dem " Farster Chor "
in der Marienkirche in Isernhagen.

Unter dem Motto " Singen im Advent" wurden Lieder wie " Tochter Zion ", " Ehre sei Gott " , " mit den Hirten will ich gehen "
und viele weitere bekannte Stücke vorgetragen.

Die Leitung bei diesem hochkarätigen Gemeinschaftsprojekt lag bei Lilia Kisselgof und Heike Spangenberg.

 

 

 

 

„ ZUCKERRÜBE TRIFFT SPREEWALDGURKE „

 

SPREEWALDTOUR 2010

Treu dem Motto „ Zuckerrübe trifft Spreewaldgurke“ startete der Gesangverein Concordia Hiddestorf und Freunde, am Freitag den 24.September zu seiner
Wochenendtour in den Spreewald. Nach einer problemlosen, sonnigen Anfahrt, mit Eierlikörkuchen – Zwischenstopp, wurden im Radisson Blue in Cottbus
die gemütlichen Zimmer vergeben. Im Anschluss wurde das Buffet gestürmt. Die Gruppe startete nach einem ausgiebigen Frühstücksbuffet am Samstagmorgen
unter der Leitung des ortsansässigen Fremdenführers „Christopher Oelsner„. Es wurde der Startpunkt unserer Spreewald-Tour angesteuert.

Schnell waren alle auf die bereits wartenden Boote verteilt und die romantische Fahrt auf den Spreewaldkanälen konnte beginnen. Die Landschaft und die Stille
waren einfach überwältigend. Der Zwischenstop in Lehde wurde um einen Besuch des Freilandmuseum Lehde erweitert. In Lübbenau konnten sich die Teilnehmer
mit den kulinarischen Köstlichkeiten des Spreewaldes stärken, oder diese für Daheim erwerben. Auf Schusters Rappen oder mit der „ Gummiguste„ ging es zurück
zum Busparkplatz , wo unser Fahrer Torsten schon geduldig auf uns wartete. Die Rückfahrt zum Hotel führte uns durch einige Ortschaften des Oberspreewaldes .
Der Tag  endete fröhlich in einer großen, geselligen Runde bei Bier und Cocktails.

Am Sonntagmorgen erwartete uns wieder unser Fremdenführer Christopher. Trotz anhaltenden Regenwetters wurde die Innenstadt von Cottbus zu Fuß besichtigt.
Nicht mehr ganz trocken und leicht verfroren enterten wir den Bus für die Rückfahrt.

Den Abschluss des Wochenendes bildete ein gemeinsames Essen im „Gutshof Rethmar „.

Singend und mit Gurkeneimern beladen endete unsere schöne Spreewaldtour

Herzlichen Dank an unseren Organisator Günter Stellmann, der diese Fahrt hervorragend vorbereitet hatte.

 

                                                                        Rudolf Benjes

 

 

 

Junge und Alte eröffnen Veranstaltungsreihe Hemmingen musiziert


hemmingen.

Von literarisch zu musikalisch: Nach zwei Ausgaben der Veranstaltungsreihe Hemmingen liest haben Bürgerstiftung und
Musikschule Hemmingen am Sonntagabend vor etwa 250 Besuchern ihr Gemeinschaftsprojekt Hemmingen musiziert begonnen.
Ein überdimensionaler Chor, bestehend aus etlichen Hemminger Gesangvereinen, Chören und den Besuchern läutete die Aktion
mit dem Lied „Singing all Together“ ein. Zehn Monate lang soll in der Kommune gesungen, getanzt und musiziert werden,
was das Zeug hält. Zahlreiche Vereine, Chöre, Solomusiker, Kirchengemeinden und Einrichtungen der Stadt beteiligen sich mit
Konzerten und Workshops an der Reihe, zu der mehr als 60 Einzelveranstaltungen gehören.




Musikschulleiterin Martina Zimmermann (Mitte, rechts) dirigiert einen überdimensionalen Chor aus Bürgern der Stadt.

 

Ehrenmitglieder bei Concordia Hiddestorf

Der für weitere zwei Jahre bestätigte Vorstand des Gesangvereines Concordia Hiddestorf von 1878 e.V.
hütete bis zur diesjährigen Jahreshauptversammlungein Geheimnis.  Als Dank und Anerkennung für besondere
Verdienste nahmen Peter Langrock und Albert Klein überrascht und sichtlich gerührt, unter großem Beifall der
anwesenden Mitglieder ihre Ernennungsurkunden als Ehrenmitglieder entgegen. Zuvor ehrte der anwesende
Kreischorverbandsvorsitzender Peter Walter, Doris Grötschel und Regina Stellmann für 25 Jahre aktives Singen.
Für 10 Jahre wurden Christa Markieton und Christiane Lackmann ausgezeichnet.

Unsere langjährigen Fördermitglieder Willi Gramann, Wolfgang Vogel und Klaus Fuhrmann konnten ihre Ehrenurkunden
leider nicht persönlich entgegen nehmen.

Die Beitragserhöhung für aktive Mitglieder wurde einstimmig angenommen.
Mit einer kleinen Vorschau auf das musikalische Jahr 2010 endete die sehr harmonisch verlaufende Sitzung.

                                                                                Benjes / Pressebeauftragter

 

    

Ehrenmitglied Peter Langrock                                                                        Ehrenmitglied Albert Klein

 

Mit Mafiahut und Federboa


Lautstark zurück in die Zeiten, als der Gangster Al Capone und der Massenmörder Haarmann die
Gassen unsicher machten: Der Gesangsverein Concordia Hiddestorf präsentiert den Kriminaltango.
Von Daniel Junker Hiddestorf. Nehmen wir es gleich vorweg: Die Polizei musste nicht zur Sporthalle
Hiddestorf ausrücken – trotz der vielen Gesetzeswidrigkeiten, über die gestern vor vielen Zuschauern
berichtet wurde. Die Untaten fingen schon bei den Kleinen an: In düsteren Kostümen traten die
Confettis als Gespenster, Vampire und Skelette auf die Bühne und stimmten „Die alte Moorhexe“ an,
zu der die Zuhörer in der gut gefüllten Mehrzweckhalle schnell mit den Zehen wippten. Selbst die
Untaten des Gangsters „Mackie Messer“ und die „Mimi ohne Krimi“ brachten die Besucher gestern
nicht zum Schaudern – dafür aber umso mehr zum Mitklatschen. Schließlich löste die Vorstellung
der Chöre des Gesangsvereins Concordia prima Stimmung in der Halle aus. Seit Jahresbeginn hatten
die Ensembles für diesen Tag geprobt – mit Erfolg: Der Nachmittag wurde für alle Beteiligten zu einem
stimmigen Erlebnis. Passend zum kriminellen Thema hatten sich auch die beiden Moderatoren in
Schale geworfen: Im Anzug und mit Federboa führten Stefan Heinemann und die 79-Jährige Ingelore Welge
in den Nachmittag ein.

 

 

Musikreigen beschwingt die Zuhörer

                                            Von Achim von Lüderitz Hemmingen.

Dort wo man singt, da lass? dich ruhig nieder – davon machten die Hemminger am Sonntag im Forum der Carl-Friedrich-Gauß-Schule regen Gebrauch.
Der Andrang war so groß, dass die Mitwirkenden um ihre reservierten Plätze bangen mussten. Grund war das Konzert der Gesangvereine Concordia Hiddestorf,
Chorgemeinschaft Arnum, Eintracht Harkenbleck und der Hemminger Frauenchor anlässlich der 30. Wiederkehr ihres ersten gemeinsamen Auftritts.
Ausrichter in diesem Jahr war die Hiddestorfer Concordia, deren Vorsitzende Elke Benjes mit launigen Ansagen durch das 90-minütige Programm führte.
 „Singen kann jeder“, ermutigte sie die Zuhörer, einen Probenabend der Gesangvereine zu besuchen. Singen kann vielleicht jeder, doch damit es sich
so harmonisch und melodiös anhört wie die Vorträge beim Gemeinschaftskonzert, bedarf es einer gründlichen Vorbereitung. Für die war Concordia-Chorleiterin
Heike Spangenberg zuständig. Zum musikalischen Reigen gehörten Volkslieder wie „Das „Heideröschen“, aber auch Weisen von der Waterkant wie
„De Hamburger Veermaster“ präsentiert von Eintracht Harkenbeck. Die Chorgemeinschaft Arnum hatte sich ukrainische Volkslieder, den
Grand-Prix-Siegertitel „Halleluja“ und als Kontrast den „Mein kleiner grüner Kaktus“ ausgesucht. Die ausrichtende Concordia schickte drei Chöre auf die Bühne.
Die 24 Kinder der Confettis sangen sich mit ihrem Lieblingslied „War einst ein kleines Segelschiffchen“ in die Herzen der Zuhörer, die
Männergruppe ConCantores hatte einen Hit von Truck Stop auf die Hiddesdorfer Damenwelt umgetextet. Der gemischte Chor ConVoices erntete mit
Evergreens wie „Rote Lippen soll man küssen“ und „Marmor, Stein und Eisen bricht“ Beifallsstürme. Und die ebbten auch nicht ab, als zum
Abschluss alle Sänger zum Finale auf die Bühne kamen.
Die Zuhörer hatten am Ende nur eins auszusetzen: dass das nächste gemeinsame Konzert erst in zwei Jahren stattfindet.

                                               30.09.2008

 

 

Gesangsvereine kehren in das KGS-Forum zurück


hemmingen. Rückkehr zu den Anfängen: Anlässlich des 30. Jahrestags ihrer gemeinsamen Konzerte wollen die
Hemminger Gesangsvereine Concordia Hiddestorf, Chorgemeinschaft Arnum, Eintracht Harkenbleck und der Hemminger Frauenchor
am nächsten Wochenende ins Forum der Carl-Friedrich-Gauß-Schule zurückkehren
 
„Unser erstes Konzert fand damals in der Schule statt. Es war als Beitrag für ein Kulturprogramm gedacht, das die damalige Gemeinde Hemmingen vorbereitet hatte.
Es hat allen aber so viel Freude gemacht, dass es zur Tradition wurde“, sagt Elke Benjes, Vorsitzende der Hiddestorfer Concordia,
die in diesem Jahr Ausrichter des Sängerfests ist.
Bisher war das im Zweijahresrhythmus stattfindende Konzert stets zu Gast
am Standort des ausrichtenden Chors. Hiervon haben die Vereine nun aus organisatorischen Gründen Abstand genommen. „Wir haben beschlossen,
zu unseren Wurzeln zurückzukehren“, sagt Benjes. Seit einem Jahr laufen die Vorbereitungen für die 90-minütige Schau,
die unter dem Motto Oldies und Evergreen steht. So hat unter anderem der Hiddestorfer Verein Gassenhauer wie „Marmor, Stein und Eisen bricht“
und „Rote Lippen soll man küssen“ einstudiert. „Die Vereine bieten einen vielfältigen Querschnitt durch ihr Repertoire“, sagt Benjes.
Auftakt und Abschluss des Konzerts am Sonntag, 28. September, 16 Uhr, bilden gemeinsame Lieder aller Akteure.
Der Eintritt ist frei.

 

Zuschauer bejubeln Auftritt lautstark

 

Gesangverein Concordia feiert 130-jähriges Bestehen mit einem Afrika-Musical

VON PETRA ZOTTL

Jede Herde hält die andere für lächerlich: Mitglieder des Kinderchors Confettis erheitern mit einem Lied über die Äußerlichkeiten fremder Tierarten. Zottl

 

HIDDESTORF. Sind Streifen komisch?

Und Punkte und Flecken hässlich? Oder kommt es vielleicht doch nicht auf Äußerlichkeitenan? Mit diesen Fragen hat sich am Sonntagabend der Gesangverein Concordia Hiddestorf anlässlich
eines Festkonzerts zum 130-jährigen Vereinsbestehen beschäftigt. In der voll besetzten Mehrzweckhalle präsentierten die Mitglieder das Kindermusical „Tuishi Pamoja – eine Freundschaft in der Savanne“.
Dabei spielten die jüngsten Concordia-Aktiven die Hauptrolle: Farbenfroh und fantasievoll als afrikanische Savannentiere kostümiert, spielte und sang der Kinderchor Confettis die Geschichte des
Zebramädchens Zea und dem Giraffenkind Raffi. Diese schließen gegen den Widerstand und die Vorurteile ihrer Herden Freundschaft und versöhnen die beiden Arten miteinander. 

Für den Auftritt hatte Chorleiterin Heike Spangenberg die Mädchen und Jungen intensiv vorbereitet und sogar ein Probewochenende in der Jugendherberge in Mardorf angesetzt. Dies zahlte
sich nun aus: Souverän meisterten die Kinder ihren Auftritt, auch wenn ein Anfall von Lampenfieber bei einer wichtigen Darstellerin kurzzeitig für Verunsicherung sorgte. Spangenberg und die restlichen
Confetti-Mitglieder sprangen der nervösen Sängerkollegin bravourös bei und übernahmen ihren Liedpart. Am Ende ernteten die Hiddestorfer Giraffen, Zebras, Erdmännchen, Löwen und Traumgeister
nicht nur starken Applaus, sondern auch lang anhaltenden Jubel und Fußgetrampel. 

Die Einstimmung der Zuschauer auf das 30-minütige Musical hatten der Männerchor ConCantores und der gemischte Chor ConVoices übernommen. Von dem Lübecker Djembespieler Eitel Klein auf
seiner Trommel begleitet, boten die Erwachsenen sechs afrikanische Volkslieder wie „Bele Mama“ „Mamalie“ und auch Gospel wie „Kumbayah“ dar, die sie mit rhythmischem Aufstampfen untermalten.

Am Ende des 90-minütigen Festkonzerts dankte Concordia- Vorsitzende Elke Benjes besonders Chorleiterin Spangenberg, die die Sänger seit 27 Jahren trainiert.

„Möge Dein musikalischer Stern noch lange über Hiddestorf stehen“, sagte sie.

 

 

 

 

 

 

 

Afrika am Steinhuder Meer

Am Wochenende vom 6. bis 8. Juni 2008 probten die Confettis, der Kinderchor von Concordia Hiddestorf, in der Jugendherberge in Mardorf für das anlässlich der 130-Jahrfeier von Concordia am 6. Juli 2008 stattfindende Konzert „Tuishi Pamoja“.

27 Kinder, 4 BetreuerInnen und unsere Chorleiterin Heike Spangenberg trafen sich bei sonnigem Wetter am Freitag Nachmittag am Nordufer des Steinhuder Meeres in Mardorf. Nach der Zimmerverteilung und dem Abendessen fand das gemeinsame Beziehen der Betten statt. Danach erkundeten wir das Gelände der Jugendherberge mit dem dazugehörenden Spielplatz und wer wollte, konnte gemeinsam mit den Betreuern auch mal den großen Zeh ins Steinhuder Meer halten. Nach einer Gutenachtgeschichte war dieser aufregende Abend allerdings noch nicht zu Ende. Es dauerte noch eine geraume Zeit, bis bei den kleinen Sängerinnen und Sängern die Müdigkeit siegte und alle schliefen.

Der Samstag begann nach einem ausgiebigen Frühstück mit den Proben für das Kindermusical, das bei unserem Konzert das Highlight sein wird. Zebras, Giraffen, Erdmännchen, Löwen und Traumgeister probten intensiv ihre Lieder und den Ablauf des Spiels. Immer und immer wieder wurde die eine oder andere Szene geübt, verändert, erneut geübt, bis sich die einzelnen Teile dann zu einem Ganzen zusammenfügen ließen. Nach einer Pause mit Kuchen und Apfelschorle konnten wir das Gesamtwerk dann erstmals am Samstag Nachmittag erleben. Damit fand die Arbeit des Tages nach der schweren Nacht vorher einen erfolgreichen Abschluss. Nach anschließendem Spielen und Toben auf dem Spielplatz besuchte der Zauberer Prof. Mysterious jun. die Kinder und verblüffte sie mit immer neuen Zaubereien. Zum Abendessen gab es Grillwürstchen und Salate, der Abend klang aus mit einigen Liedern zur Gitarre, einer Nachtwanderung und einer Gutenachtgeschichte. Nach diesem anstrengenden Tag war es nicht verwunderlich, dass alle sofort in einen tiefen Schlaf fielen.

Der Sonntag begann mit dem Räumen der Zimmer. Man glaubt nicht, was man in geräumten Zimmern noch alles findet und dann den „rechtmäßigen Besitzern“ zurückgeben muss. Aber wir haben alle Fundstücke wieder „an das Kind gebracht“. Anschließend konnten wir noch einmal unser Stück üben. Dieses Mal durften die Kinder erstmals die mit Unterstützung ihrer Eltern gebastelten Kostüme anziehen und es war schon sehr aufregend, „echte“ Löwen, Traumgeister, Erdmännchen, Zebras und Giraffen am Steinhuder Meer zu treffen.

Unser Abschlusslied haben wir zu guter Letzt einem anderen Chor, der ebenfalls ein Übungswochenende veranstaltet hat, vorgestellt. Die Kinder wurden mit tosendem Applaus belohnt.

Nach dem Mittagessen und einem gemeinsamen Schlusslied wurden die kleinen Sängerinnen und Sänger wieder von ihren Eltern in die Arme geschlossen und ein spannendes und aufregendes Wochenende mit viel Arbeit aber auch genauso viel Spaß ging seinem Ende zu. Einhellige Meinung bei Kindern und Betreuern war, dass wir so eine Veranstaltung durchaus wiederholen sollten.

Wer neugierig geworden ist und das ganze Stück sehen möchte, kann sich auf den 6. Juli 2008 freuen. Dann findet die Aufführung von „Tuishi Pamoja“ um 16:00 Uhr in der Mehrzweckhalle in Hiddestorf statt.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind ausdrücklich erwünscht.

(Jürgen Lindenau)

 

 

 

 

 

 

 

Gesangverein Concordia Hiddestorf hofft auf Verstärkung

Der Hiddestorfer Männerchor „ConCantores“ und der gemischte Chor „ConVoices“ suchen neue Mitglieder in allen Stimmlagen, ganz besonders jedoch in den Männerstimmen.

Das Liedgut und Repertoire ist breit gefächert: von Madrigalen, Volksliedern, Melodien aus Oper, Operette und Musicals, Gospels, Spirituals bis hin zu deutschen und internationalen Evergreens und aktuellen Hits.

Besonders im Hinblick auf das im kommenden Jahr anstehende Konzert, sucht der Chor schon heute Verstärkung. Themen gebunden wie gewohnt, steht dieses Mal das „Reisen“ und nicht nur das, sondern vor allen Dingen auch das „Reisen in die Vergangenheit“ im Mittelpunkt.

„Ich kann nicht singen...“ ist wohl die häufigste Antwort, die wir auf unserer Suche nach Mitsängern zu hören bekommen. Schlimm dabei ist, dass die Betroffenen von Ihrer vermeintlichen Unfähigkeit tatsächlich überzeugt sind. Dabei ist Singen eine angeborene Fähigkeit die nur allzu oft aus purem Trainingsmangel verkümmert.

Ob man dabei lieber in die Höhe oder in den Tiefen singt, hängt einzig von den persönlichen Vorlieben ab. Auch Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Neuzugänge brauchen nicht zu befürchten, dass sie bei der ersten Chorprobe ihre Stimmlage den kritischen Ohren der Chorleiterin und allen anderen Mitsängern demonstrieren müssen.

Wer also neugierig geworden ist oder sich bisher einfach nicht getraut hat, sollte sich schnellstens bei uns melden oder einfach zu einer Chorprobe in der Begegnungsstätte im Klagesgarten in Hiddestorf mal vorbeikommen. Ansprechpartnerin ist unsere 
Chorleiterin Heike Spangenberg: Tel.: 05101 / 1 24 29.

Der gemischte Chor „ConVoices“ trifft sich immer Donnerstag von 20:00 – 21:30 Uhr, der Männerchor „ConCantores“ jeden 2. und 4. Dienstag im Monat von 20:00 – 21:30 Uhr.

 

 

„Komm doch mal mit zum Männerchor!“

Nicht nur der Männerchor, sondern der gesamte Verein würde sich über stimmlichen Neuzugang freuen. In allen Chören sind noch Plätze frei. Nach den Herbstferien geht es wieder los. Unsere Probenzeiten in der Begegnungsstätte am Klagesgarten sind:

 

Gemischter Chor „ConVoices“:

- donnerstags 20:00 – 21:30

Kinderchor „Confettis“:

- für Kinder ab 5 Jahren: donnerstags 17:30 – 18:30

Männerchor „ConCantores“:

- jeden 2. und 4. Dienstag im Monat von 20:00 – 21:30

 

Bei Interesse gibt Chorleiterin Heike Spangenberg gerne Auskunft unter Telefon (05101) 12429.

Der Vorstand

 

Gesangverein „Concordia“ Hiddestorf von 1878 e.V.

 

Gedanken und Erinnerungen eines Chorsängers

„Kommst Du mal mit zum Männerchor?“ Die Frage meines Nachbarn trifft mich als Hiddestorfer Neubürger etwas unvorbereitet. Ja – gut, ich habe Spaß am Singen und meine kleinen Kinder freuen sich auf ihr allabendliches Gutenachtlied. Aber Männerchorgesang? Ich denke zunächst an „Ännchen“, ans „Brünnlein“ und manch angestaubtes Liedgut aus meiner Grundschulzeit. Und an „alte Säcke“ im Greisenalter. „Jürgen, wir singen auch moderne Sachen! Und du bist nicht der einzige Enddreißiger.“ OK – überredet. Auf zum Probenraum in den Klagesgarten.

Kurze Vorstellung bei den 16 Sängern und der Chorleiterin. Schnell ist man beim „Du“: Sangesbrüder sind eine große Chorfamilie. Die Gretchenfrage: Bass oder Tenor? Meine Befürchtung ist unbegründet: vorsingen muss ich nicht vor der versammelten Mannschaft. Schließlich will ich ja auch kein Solist werden. Ich setze mich zu den Tenören und überlasse die tiefen Töne denjenigen, die es „bässer“ können.

Chorleiterin Heike (erstaunlich jung; etwa mein Alter!) probt gerade den „Mann im Mond“ von den Prinzen. Die Melodie ist mir geläufig; ich mache mehr oder weniger lautstark mit. Schnell begreife ich, dass die Tenorstimmen nicht unbedingt immer die Melodie führen. Na gut – das lerne ich noch! Bei den folgenden Stücken, die schon länger geprobt werden, ziehe ich es erstmal vor, im Notenblatt mitzulesen.

Schnell sind die 90 Probenminuten vorüber. „Ständchen!“ Dass einem Geburtstagskind ein Liedwunsch erfüllt wird und dieser sich dafür mit einer Runde bedankt, bekomme ich gleich am ersten Abend mit. In gemütlicher Runde wird anschließend beim Bier ein Lied angestimmt, welches nicht zum „offiziellen“ Repertoire des Chores gehört. Aber nun weiß ich, was auf der Lügenbank geschieht, wenn die Regenwolken über Hiddestorf ziehen. Und wo die Gänseblümchen blühn… Anschließend haben wir noch lange zusammen gesessen und geklönt.

Meine erste Chorprobe: schön war es. Ich beschließe, regelmäßig dabei zu sein. 

Das war vor knapp 10 Jahren. Inzwischen habe ich kaum einen Übungsabend versäumt. Am meisten Spaß machen mir Musical-Melodien, von denen ich glaube, dass wir die am besten können. Aber auch an traditionellen vierstimmigen Männerchorsätzen finde ich schnell Gefallen. Highlights sind die alle zwei Jahre stattfindenden Konzerte, bei denen wir vor Publikum unser Bestes geben. Und das auch in Sprachen, die viele von uns nicht verstehen. Unsere dynamische Heike kann uns eben auch für Neuerungen begeistern, denen wir zunächst skeptisch gegenüberstehen.

Begeistert bin ich auch von den Aktivitäten unseres Vergnügungsausschusses. Die Wochenendfahrt in die Sächsische Schweiz war so eine rundum gelungene Aktion, die lange in Erinnerung bleibt. Aber auch auf das Sommerfest, die Radtour und das Bosseln im Dezember freue ich mich jedes Jahr aufs Neue. Concordia Hiddestorf: das ist eben Chorgesang und mehr…

Nicht nur der Männerchor, sondern der gesamte Verein würde sich über stimmlichen Neuzugang freuen. In allen Chören sind noch Plätze frei.

Bei Interesse gibt Chorleiterin Heike Spangenberg gerne Auskunft unter Telefon (05101) 12429. Auch im Internet sind Infos zu unseren Chören und zur Vereinsarbeit nur einen Mausklick entfernt: www.convoices.de.

Jürgen Haß

 

 

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